Babypedia Ihr Ratgeber bei Babyfragen
zurück
Babypflege

Babyschwimmen

Babyschwimmen stärkt das Immunsystem des Säuglings Empirische Studien haben belegt, dass ein Wechsel zwischen warmem Wasser und kühler Aussenluft das Immunsystem vieler Babys stärken kann. Das Resultat ist eindeutig: Babys, die regelmässig am Babyschwimmen teilnehmen, werden weniger krank als ihre Altersgenossen

Was ist Babyschwimmen?

Das sogenannte Schwimmen für Babys hat mit einem regulären Schwimmunterricht nichts zu tun, da Kleinkinder motorisch erst ab dem vierten oder fünften Lebensjahr in der Lage sind, Schwimmen zu erlernen. Beim Babyschwimmen geht es eher um das kommunikative Zusammenspiel von Eltern mit dem Neugeborenen. Das Baby wird zusammen mit den Eltern behutsam an das Element Wasser gewöhnt, indem es spielerisch seine motorische Fähigkeiten und das noch nicht vorhandene Selbstbewusstsein entwickeln kann. Die Eltern lernen den sensiblen Umgang mit dem kleinen Säuglingskörper durch den engen Körperkontakt im Wasser. Die professionellen Griffe für die Rückenlage oder die Unterstützung von Bauch und Kopf lernen die Eltern durch kompetente Kursleiter. Die Wassertemperatur sollte bei mindestens 34 Grad liegen. Bei Säuglingen genügt ein 15 bis 20 Minuten langer Schwimmunterricht. Holen Sie Ihr Baby sofort aus dem Wasser, wenn die Lippen blau werden oder es weint, dann friert ihr Baby und möchte ins Warme.

 

Gesundheit, Hygiene und Schwimmwindeln

Babys tragen beim Schwimmunterricht eine Art Schwimmwindel. Diese eng anliegenden Höschen gibt es als Einwegschwimmwindeln und als Badehosen mit Windeleinsatz. Einwegschwimmwindeln werden wie normale Windeln nach einmaligem Gebrauch weggeworfen und können in verschiedenen Grössen gekauft werden. Eine weitere Alternative für Babys im Wasser sind Badehosen mit Windeleinsatz und Schwimmwindeln zum Mehrfachgebrauch. Diese Schwimmbekleidung wird aus weichen und elastischen Materialien, ähnlich wie Badeanzüge, hergestellt. Diese vorteilhafte Babykleidung zum Schwimmen kann problemlos gewaschen und wieder neu zum Schwimmen angezogen werden. Wenn Sie zusammen mit ihrem Baby in einem Chlorbecken geübt haben, dann sollten Sie den Säugling nach dem Babyschwimmen gründlich abduschen und anschliessend sofort in ein warmes Babybadetuch einwickeln. Trocknen Sie das Baby sorgfältig ab und cremen Sie die empfindliche Haut mit einer hochwertigen Babypflege ein. Achten Sie darauf, dass Sie dem Kleinen beim Verlassen des Schwimmbades eine warme Mütze anziehen, damit einer Erkältung vorgebeugt werden kann. Schwimmen macht auch hungrig, planen Sie deshalb eine Stillpause ein oder bereiten Sie rechtzeitig eine Babyflasche mit Tee oder Milch vor.

 

Welche Vorteile bietet das Babyschwimmen?

Mit dem Babyschwimmen sollten Sie erst ab dem 3. Lebensmonat des Neugeborenen beginnen. Ab diesem Zeitpunkt können die meisten Babys den Kopf schon etwas stabiler halten und sind nicht mehr so anfällig für Krankheiten. Neugeborene bewegen sich im Wasser noch sicherer als auf dem normalen Boden. Das Babyschwimmen fördert durch den Auftrieb im Wasser die Entwicklung der Muskulatur und die Gelenke des Neugeborenen. Eine wissenschaftliche Studie der Universität Köln konnte nachweisen, dass Babys durch ein regelmässiges Bewegungsprogramm im Wasser in den ersten sechs Lebensmonaten schon eine wesentlich bessere Körperkoordination vorweisen konnten als Gleichaltrige, die nicht am Schwimmen teilnahmen. Wissenschaftler konnten auch feststellen, dass eine regelmässige Teilnahme am Schwimmunterricht die Entwicklung der Motorik und des Gleichgewichtssinns von Babys verbessern kann.

^