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Das erste Jahr

1. Monat: Babyentwicklung

Im ersten Monat nach der Geburt ist alles anders - eine neue Lebensphase beginnt. Wie Sie Ihren Alltag auf das Kind einstellen, welche Gründe für das Stillen sprechen und wie Sie Ihr Baby in der ersten Zeit unterstützen, erfahren Sie hier:

Die Organisation eines neuen Alltags

Im ersten Monat spielt neben der Babybetreuung, die vor allem bei dem ersten Kind eine ganz neue Erfahrung und Herausforderung darstellt, die Gestaltung des Haushalts sowie die Aufgabenteilung zwischen den Eltern eine wichtige Rolle. Generell gilt, dass die Aufgaben zur Versorgung des Babys schon vor der Geburt festgelegt sein sollten und sie gerecht zwischen dem Vater und der Mutter aufgeteilt wird. Angebote von Verwandten oder Freunden, Ihnen Wege oder Erledigungen abzunehmen, sollten Sie ruhig annehmen, da Ihr Körper sowie Ihre Seele sich in einem Ausnahmezustand - dem Wochenbett - befinden, an den Sie sich erst gewöhnen müssen. Gönnen Sie sich immer wieder Pausen, wie zum Beispiel ein kurzes Nickerchen oder kleine Verwöhnprogramme, da Ihr Körper sich nach der anstrengenden Geburt noch in der Regenerationsphase befindet, und neue Kräfte zur Bewältigung des Alltags mit dem neuen Familienmitglied sammeln muss.

 

Die Versorgung des Kindes: Stillen mit Muttermilch

Nach der Geburt haben Mütter in den meisten Fällen eine Anweisung von der Hebamme bekommen, wie sie ihr Kind stillen sollen. Laut Ärzten und Hebammen kann man mit jeder Brust und jeder Brustwarzenform das Kind stillen. Die Muttermilch bietet die beste Ernährung für das Neugeborene, da sie einen grundsätzlichen Infektions- und Allergieschutz enthält und das Nuckeln an der Brust die optimale Entwicklung des Babykiefers fördert. Untersuchungen zum Stillen haben festgestellt, dass gestillte Kinder in den Folgejahren weniger unter Mittelohrentzündungen oder Zahnfehlstellungen leiden. Zudem sterben weniger an der Brust gestillte Kinder einen plötzlichen Kindstod.

Schreien ist meistens ein Zeichen dafür, dass das Baby Hunger hat. In manchen Fällen kann das Schreien jedoch auch bedeuten, dass das Kind beruhigt werden muss. Dazu wäre ein Nuggi besser geeignet als die Brust, denn wenn das Kind oft nur nuckeln möchte, kann es bei der Mutter zu einer Brustentzündung kommen.

Manchmal ist das Stillen nicht möglich, beispielsweise bei Frühchen und berufstätigen Müttern. Achten Sie dann bei der Schoppennahrung auf das passende Milchprodukt, für jede Altersstufe eignen sich verschiedene Produkte.

 

Die Entwicklungsfortschritte des Babys

Im ersten Monat ist die Entwicklung des Babys deutlich zu beobachten. Neben der unmässigen Freude, die Ihnen Ihr Kind bereiten kann, ist diese Zeit auch mit grossen Anstrengungen für die frisch gebackenen Eltern, vor allem für die Mutter, verbunden.

Aus der Sicht der Babys ist die Geburt ein grosser Schock. Von der warmen, dunklen Umgebung im Leib der Mutter wird es in den kalten und mit grellem Licht erfüllten Kreisssaal katapultiert. Augen und Ohren sind deshalb überfordert und auf die Nase strömen viele Gerüche ein. Wenn das Baby auf dem Bauch der Mutter liegt, wendet es sich einem ganz bestimmten Geruch zu, nämlich Ihrer Brust. Aufgrund ihres sehr empfindlichen Geruchssinns erkennen Babys die Brust als Nahrungsquelle. Neugeborene können zwar schon Farben wahrnehmen, reagieren aber am intensivsten auf auffällige und kontrastreiche Muster, wie zum Beispiel ein Schachbrett. Menschliche Gesichter sind von Anfang an für neugeborene Babys von grossem Interesse, sodass sie lange fixiert werden. Auseinanderhalten können sie Gesichter jedoch erst später, wenn die Zeit des Fremdelns beginnt.

 

 

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Viel Spass beim Lesen: Ihr Babymüller.ch TEAM

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