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Geburt

Sichere Anzeichen der Geburt: Geht es jetzt los?

Die Schwangerschaft neigt sich dem Ende zu. Der Bauch hat sich in den letzten Wochen gesenkt, der Geburtstermin rückt immer näher. Frauen fragen sich: Wie bemerke ich, dass die Geburt beginnt? Der Körper signalisiert mit deutlichen Anzeichen die beginnende Geburt.

Vorwehen kündigen die baldige Geburt an

Zum Ende der Schwangerschaft machen sich bei den meisten Frauen die Vorwehen bemerkbar. Jetzt gilt es, noch Ruhe zu bewahren. Die Vorwehen zeichnen sich im Gegensatz zu den Kontraktionen der Geburtsphase dadurch aus, dass sich der Bauch willkürlich ca. 30 bis 60 Sekunden lang anspannt und hart wird. Diese Wehen sind völlig schmerzfrei und tauchen in den letzten Schwangerschaftswochen ein- oder mehrmals täglich  auf. Sie werden allgemein auch als Senkwehen, Übungswehen oder wilde Wehen bezeichnet. Doch solange der Körper nicht mit weiteren Signalen die Entbindung ankündigt, kann Entwarnung gegeben werden.

 

Schleim löst sich

Eines dieser Signale ist der Abgang des Schleimpfropfes. Dieser hatte seinen Platz in den letzten Monaten direkt vor der Gebärmutter und hat Mutter und vor allem Kind vor Infektionen geschützt. Der Zervixschleim wird über die Scheide abgegeben, so zum Beispiel beim Gang auf die Toilette. Er kann eine hellrote bis rote Färbung aufweisen und auch mit Blut vermischt sein. Grund zur Sorge besteht nicht, der Abgang des Schleimpfropfes gehört zur natürlichen Geburt. Bei der Vermischung mit Blut zeigt dies an, dass sich der Muttermund öffnet und die Entbindung in Kürze bevorsteht. Dennoch kann es bis dahin noch bis zu zwei Tage dauern.

 

Die Wehenschmerzen beginnen langsam

Meist dauert es dann nicht mehr lange, bis die ersten Wehenschmerzen einsetzen. Jetzt zieht sich die Muskulatur der Gebärmutter erst in grösseren Abständen zusammen. Der Bauch verhärtet sich wieder, dieses Gefühl legt sich um den gesamten Bauch und Rückenbereich. Einige Frauen spüren es auch in der Nierengegend. Ruhe und tiefes Ein- und Ausatmen geben Entspannung bei den ersten Wehen. Der Wehenschmerz ist bei jeder Frau unterschiedlich ausgeprägt. Doch in der Regel ist der Beginn weniger schmerzhaft.

Die Wehen beginnen in unterschiedlichsten Abständen, zunächst kommen sie ca. alle 20 Minuten. Sie werden von Mal zu Mal stärker und treten häufiger auf. Solange der Blasensprung noch nicht stattgefunden hat, können die werdenden Eltern ruhig bleiben. Die Wehenphase kann unter Umständen sehr lange dauern. Ändert sich der Abstand der Wehen nur sehr langsam, kann die Zeit noch in Ruhe zu Hause verbracht werden. Sobald die Kontraktionen stark werden und in Abständen von ca. 10 Minuten auftreten, ist der Weg zum Hospital angesagt.

 

Der Blasensprung ist das sichere Zeichen für die anstehende Geburt

Spätestens dann, wenn die Fruchtblase springt, geht es ins Hospital oder Geburtshaus. Der Blasensprung kann sich auch schon zu Beginn der Wehen ereignen. Und auch dann werden sofort Arzt oder Hebamme informiert. Sie stehen den werdenden Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Wehenschmerzen spürbar verstärkt. Daher ist es von Vorteil, wenn sich die Mutter nun auf den Partner und die Ärzte verlassen kann. So steht der natürlichen Geburt nichts mehr im Wege.

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