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Kinderwunsch

Schwangerschaftssymptome: Wie haben Sie es gemerkt?

Monat für Monat fragen sich unzählige Frauen: Bin ich schwanger? Viele der typischen Schwangerschaftsanzeichen können aber auch auf Stress zurückzuführen sein - oder auf die Tatsache, dass die Übelkeit einfach nur von verdorbenem Essen kommt. Doch welche Schwangerschaftssymptome verschaffen Sicherheit?

Viele Schwangerschaftsanzeichen schon vor Ausbleiben der Periode

Viele Frauen bemerken die ersten verdächtigen Symptome schon, bevor die Regelblutung ausbleibt. Etwa ab der vierten/fünften Schwangerschaftswoche macht sich eine frische Schwangerschaft mit leisen Hinweisen bemerkbar: Die Brüste spannen, in der Leistengegend zieht es unangenehm. Gewissheit erhalten Sie jedoch nur mit einem Schwangerschaftstest - und der zeigt ein sicheres Ergebnis erst ab dem ersten Tag der ausbleibenden Periode an.

 

Schwangerschaftstest nicht zu früh durchführen

Herkömmliche Heimtests sollten nicht zu früh durchgeführt werden, da sie ansonsten ein falsches negatives Ergebnis anzeigen. Manche Frühtests bieten zwar die Möglichkeit, schon einige Tage vor dem Ausbleiben der Regel zu testen - doch diese Ergebnisse sind, falls negativ, nicht sicher auszuwerten. Selbst einige Tage nach dem eigentlich erwarteten Einsetzen der Menstruation ist ein negatives Ergebnis nicht sicher. Schliesslich kann sich der Eisprung unbemerkt um einige Tage verzögert haben und der zum Nachweis der Schwangerschaft notwendige Wert des Schwangerschaftshormons HCG noch nicht ausreichend hoch sein. Falsch negative Testergebnisse kommen, gerade bei einer frühen Testung, recht häufig vor - im Gegensatz zu positiven Ergebnissen, die nur in extrem seltenen Fällen falsch sind.

 

Sichere Schwangerschaftsanzeichen

Die klischeehaften Schwangerschaftssymptome (morgendliche) Übelkeit, Launenhaftigkeit oder Appetit auf seltsame Nahrungsmittel kommen - wenn überhaupt - erst zu einem späteren Zeitpunkt der Schwangerschaft zum Vorschein. Die Übelkeit - die übrigens nicht nur morgens auftreten kann - trifft die Schwangere meist zwischen der siebten und neunten Woche, verschwindet aber zum Ende des dritten/Beginn des vierten Monats bei den meisten Frauen wieder. Schwangere Frauen bevorzugen nur selten Schokocreme in Kombination mit sauren Gurken, mögen aber dafür plötzlich oft ihre Leibspeisen nicht mehr - stattdessen jedoch Nahrungsmittel, die sie zuvor nicht mochten. So wurde schon so manche Vegetarierin in der Schwangerschaft zur Steakliebhaberin und die eine oder andere Fischhasserin liebt plötzlich gebratenen Lachs.

 

Viele Schwangerschaftsanzeichen sind hormonell bedingt

Viele schwangere Frauen sind, gerade im ersten Trimester der Schwangerschaft, extrem müde. Sie kommen morgens kaum aus dem Bett und schlafen auch am Schreibtisch ständig ein. Dafür liegen sie nachts wach und müssen aufgrund eines hohen Harndrangs ständig zur Toilette. Zudem wechselt die Laune unvermittelt von himmelhochjauchzend zu Tode betrübt. Die Launenhaftigkeit schwangerer Frauen ist geradezu legendär - und beruht, ebenso wie die anderen aufgeführten Schwangerschaftssymptome, lediglich auf der hormonellen Umstellung des Körpers.

 

Sicherheit verschafft nur ein Schwangerschaftstest beim Frauenarzt

All diese Anzeichen deuten jedoch nicht zwangsläufig auf eine Schwangerschaft hin und auch der heimische Schwangerschaftstest verspricht nur bedingt ein sicheres Ergebnis. Tatsächlich sicher sein können Sie nur durch einen Bluttest beim Frauenarzt. Dieser liefert auch schon vor dem Ausbleiben der Periode das richtige Resultat. Zudem wird der Frauenarzt die Schwangerschaft per Ultraschall überprüfen und, sofern Sie tatsächlich schwanger sind, auch gleich den Geburtstermin berechnen. Wundern Sie sich nicht: Rein rechnerisch sind Sie tatsächlich 40 Wochen - also 10 Monate - schwanger. Dies kommt dadurch zustande, dass der Geburtstermin ab dem ersten Tag der letzten Periode berechnet wird - also ab einem Zeitpunkt, an dem Sie noch längst nicht schwanger waren.

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