Babypedia Ihr Ratgeber bei Babyfragen
zurück
Medizinische Fragen

Wissenswertes zum Thema Enuresis / Betttnässen

Übernachten bei Schulkameraden, das Klassenlager, ein Weekend mit dem Sportverein: worauf sich die meisten Kinder freuen, wird für einige zum unüberwindbaren Hindernis. Der «Schlaf gut» Blog von DryNites gibt Ihnen wertvolle Tipps und Erfahrungsberichte von Eltern für Eltern.

Wissenswertes zum Thema Bettnässen:

 

Im Alter von 2-3 Jahren beginnen Kinder für gewöhnlich trocken zu werden. Die meisten Kinder schaffen es ab dem Kindergartenalter, ihren Harndrang tagsüber zu regulieren und rechtzeitig Bescheid zu geben, wenn sie auf die Toilette müssen. Nachts, besonders wenn das Kind einen sehr tiefen Schlaf hat, ist das nicht immer so leicht. Da kann es auch bis ins Schulalter passieren, dass das Bettzeug morgens nass ist.

Von Einnässen oder medizinisch Enuresis oder Enuresis Nocturna spricht man aber erst, wenn das Kind nach dem fünften Lebensjahr noch öfter als zwei Mal im Monat nachts einnässt. Es gibt dabei zwei Formen des Bettnässens: Das primäre und sekundäre Einnässen. Bei der primären Form nässt das Kind kontinuierlich ein und wird auch nach dem 5. Lebensjahr nicht trocken. Bei der sekundären Enuresis beginnt das Kind nach einer trockenen Phase plötzlich, zum Beispiel in einer Stresssituation, wieder mit dem Bettnässen. Enuresis kann viele verschiedene Ursachen haben. Und für fast alle gibt es eine Lösung! Hier erfahren Sie, was man über Bettnässen wissen muss und Sie lernen, zwischen Halbwahrheiten und Fakten zu unterscheiden. Um einem Bettnässer bei der Überwindung der Enuresis zu helfen, ist es wichtig, die Hintergründe und möglichen Ursachen zu verstehen. Wussten Sie zum Beispiel, dass über 10% aller 7-jährigen Kinder nachts ins Bett machen? Dabei sind Jungen etwas häufiger von Enuresis betroffen als Mädchen. Die Drynites-Experten haben die wichtigsten Informationen einfach und verständlich für Sie zusammengefasst. So können Sie sich diskret und umfassend über Enuresis informieren. Dadurch sind sie auch in der Lage, Ihrem Kind kompetent auf die Fragen wie „Warum dauert es bei mir so lange bis ich keine Windel mehr brauche?“ zu antworten. In den verschiedenen Rubriken können Sie sich einen ersten Eindruck darüber verschaffen, wie Nieren, Blase und Gehirn zusammenarbeiten und warum es dazu kommen kann, dass das Signal auf die Toilette zu gehen bei Kindern manchmal nachts nicht „ankommt“. Dann kann es leicht passieren. In den meisten Fällen ist das aber kein Grund zur Sorge. Die Eltern, deren Kinder von Enuresis betroffen sind, versuchen dennoch oft alles Mögliche um für trockene Nächte zu sorgen. Abends nichts mehr zu trinken oder das Kind auf die Toilette zu tragen, mag kurzfristig helfen, ist jedoch keine dauerhafte Lösung. In unseren Mythen und Fakten klären wir solche Irrtümer über Enuresis auf.

Trotz weiter Verbreitung und der hormonellen Ursachen bleibt Bettnässen in vielen Fällen ein Tabuthema. Die Eltern sprechen nur ungern darüber, die Kinder sind verunsichert und ihr Selbstwertgefühl leidet. Psychische Probleme sind oft die Folge. Dies obwohl meistens kein Grund zur Beunruhigung besteht, weil Bettnässen bis zum Alter von etwa fünf Jahren völlig normal ist. Erst danach spricht man von einer Enuresis nocturna – dem nächtlichen Einnässen. In vielen Fällen verschwindet das Problem übrigens ganz von alleine.

 

6 praktische Tipps!

  • Lassen Sie Ihr Kind in seinem eigenen Tempo trocken werden.
  • Verzeihen Sie Ihrem Kind, wenn es ins Bett gemacht hat. Vorwürfe erzeugen zusätzliche Spannungen, wodurch das Bettnässen schlimmer wird statt besser.
  • Machen Sie die Folgen des Bettnässens angenehmer. Ein absorbierendes Höschen wie DryNites® oder eine Bettunterlage wie die Bedmats von DryNites®, können helfen, ihr Kind bei nächtlichen «Ausrutschern» zu schützen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind vor dem Schlafen gehen noch einmal zur Toilette geht.
  • Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, selbstständig aufzustehen und zur Toilette zu gehen.
  • Ein Bettnässer möchte nicht wie ein Baby Windeln tragen. Geben Sie Kindern daher statt Windeln lieber absorbierende Höschen wie DryNites®.

 

Wie geht man am besten mit dem Bettnässen um?

Wichtig ist, darüber sprechen zu können. Wenn Bettnässen verschwiegen wird und Schuld- und Schamgefühle entstehen, wird das Problem für alle Beteiligten nur noch grösser. Machen Sie Ihrem Kind deutlich, dass es noch andere Kinder gibt, die ins Bett machen. Dadurch verringert sich die Angst davor, ein Aussenseiter zu sein. Bettnässen ist eine normale Erscheinung, die zum Grösserwerden gehört.

Rat für Eltern bettnässender Kinder

Neben diesen Hilfsmitteln ist es ausserdem unabdingbar, mit seinen nächsten Vertrauenspersonen darüber zu sprechen. Vor allem Eltern sollten offen mit dem vom Bettnässen betroffenen Kind sprechen sowie Geduld und Verständnis zeigen. Das Kind darf nicht das Gefühl bekommen, es habe etwas falsch gemacht oder es sei nicht normal. Der richtige Umgang mit dem Thema Bettnässen ist besonders wichtig für das Wohlbefinden des Kindes. Vor allem bei kleineren Kindern haben oftmals die Eltern mehr Probleme mit der Enuresis als das Kind selbst. Auf keinen Fall dürfen die Eltern mit Druck reagieren. Wenn die Eltern mit Ungeduld oder Vorwürfen antworten, oder sich wegen des bettnässenden Kindes streiten, kann dies beim Kind starke Schuldgefühle auslösen. Der «Schlaf gut» Blog von DryNites hilft betroffenen Eltern ihren Kindern das zu geben, was sie brauchen. Hier finden sie nicht nur Erfahrungsberichte von Eltern für Eltern und wertvolle Tipps, sie haben auch die Möglichkeit Fragen an Experten zu stellen. All das finden sie auf dem «Schlaf gut» Blog von DryNites.

www.blog-drynites.ch

www.drynites.ch

^